Quadrathlon: Sprint Europameisterschaft in Tyn – oder Generationswechsel in Ulm

IMAG0211Die nette kleine Stadt an der Moldau, die wir letztes Jahr schon ins Herz geschlossen haben, war unser nächstes Reiseziel, wo wir die Midsommarnatt mit sportlichen Aktivitäten und Lagerfeuer gefeiert haben. Diesmal war neben Kerstin und Jürgen auch David dabei. Damit waren wir der Verein mit den meisten Startern im Feld!

Das Schwimmen in der Moldau kann man mögen, oder auch nicht, eine Hauch von Erkältung – oder zumindest eine zuene Nase – hilft aber ungemein. Jürgens wichtigste Erkenntnis: da das Wasser ein wenig fließt, die geometrisch kürzeste Strecke ist nicht zwingend die schnellste, was die Orientierung noch komplizierter macht.

Das Paddeln auf dem relativ kurzen Kurs wird erst anspruchsvoll, wenn alle Athleten auf dem Wasser sind. Neben dem lebhaften Wind machen die Mitsportler nämlich mindestens genauso viele Wellen. Große Probleme hat trotzdem nicht mal David gehabt, den ich bei der Halbzeit noch überholen konnte. Dennoch konnten wir alle vier mit unseren Paddelleistungen sehr zufrieden sein.

Auf der schnellen Radstrecke hat mich David bald zurück überholt, und diesmal konnte ich sein Tempo nicht mitfahren. Tja, wer kann, der kann. Beim Laufen haben wir beide nochmal alles gegeben, aber eine halbe Minute hat David von seinem Vorsprung bis ins Ziel gerettet.
Da er im Winter beim Paddeln eine große Entwicklung gemacht hat, und mit Mut sein Rennboot bei den diesjährigen Wettkämpfen einsetzt, war dieser Generationswechsel – zumindest auf Sprintdistanz vorauszusehen.

Den richtig gelungenen Tag haben wir zusammen mit den Heidelbergern am Lagerfeuer Revue passieren lassen, bevor wir beim Untergang der Eidgenossen mitgefiebert haben.

László

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