Willkommen bei den Ulmer Kanufahrern e.V.

Wir sind ein aktuell 87 Jahre jung gebliebener Traditionsverein mit rund 400 Mitgliedern im Alter zwischen 8 und fast 88 Jahren und damit einer der größten Kanu-Vereine in Süddeutschland.

Auf den folgenden Seiten stellen wir uns Ihnen kurz vor.

Viel Spaß beim Surfen . .

Schussen 18.Feb. 2012

Die Fahrt sollte von Waren nach Eriskirch gehen, ca. 18 km. Ein beschaulicher Wanderfluss in einer verschneiten Winterlandschaft.

Wir kannten beide den Fluss nicht und hatten so das Problem, dass wir einen geeigneten Ein-und Ausstieg finden mussten. Da wir nur mit einem Auto am Start waren, sollten sie in der Nähe von Bahnhöfen sein. Der erste mögliche Ausstieg war beim Flughafen Friedrichshafen, hatte aber das Handicap, dass das Ufer zu steil zum Aussteigen war und zudem noch von einer 2 Meter breiten Eisschicht blockiert war. So fuhren wir noch ein Stück weiter und entdeckten unter einer Straßenbrücke in Eriskirch eine Möglichkeit anzuladen. Da es hier auch einen Bahnhof hatte, ließen wir das Auto gleich mal stehen und hasteten zum Bahnhof. Natürlich nahm der Fahrkartenautomat heute ausnahmsweise nur 5- und 10- Euro-Geldscheine an, nachdem der Bankautomat zuvor nur 20-Euro-Scheine ausgespuckt hatte. Dank unserer mitleidserregenden (oder vielleicht auch „närrischen“) Erscheinung in Neoprenhose und –schuhen bot uns aber ein sehr netter älterer Herr seine Hilfe an und spendierte uns Fahrkarten nach Friedrichshafen. Gott vergelt`s! Unglücklicherweise mussten wir in Friedrichshafen umsteigen und hatten jetzt 60 endlos lange Minuten Zeit das Faschingstreiben zu genießen. 2 Minuten länger und wir wären an einem Blutgerinsel in unseren Schädeln verendet („Humpahumpatäterääää“). Zum Glück war der Zug pünktlich… er hätte wegen uns aber ruhig ein paar Minuten zu früh kommen können,

Vom Bahnhof Oberzell brauchten wir jetzt nur noch schnell, den Gleisen folgend, 40 Minuten zum Kanadier zurück zu laufen. Als wir endlich am Einstieg standen war es kurz nach 16 Uhr, also keine Zeit verlieren, das hatten wir an diesem Tag schon zur Genüge getan.

Die Paddeltour musste in Anbetracht der hereinbrechenden Dunkelheit etwas flotter abgespult werden. Wir wussten nicht wirklich wie lange die Tour gehen würde. Es gab ein paar Schilder die vor irgendwelchen „gefährlichen“ Wehren warnten (die sich als Blockwurfwehrchen von ca. 30 cm Höhe herausstellten), doch nachdem wir uns diese angeschaut hatten, sind wir sie dann auch gefahren. Es ging gerade durch und das Einzige, was passieren konnte war, dass wir einen guten Schluck Wasser im offenen Kanadier aufnahmen. Es war eher problematisch das Wasser wieder loszuwerden, da wir nicht überall anlanden konnten (dicke Eisschichten am Ufer). Als das Licht immer dunkelrötlicher wurde, haben wir sehnsüchtig hinter jede Biegung gespäht und waren froh im wirklich allerletzten Licht und hereinbrechender Kälte endlich aussteigen zu können. Jetzt noch schnell zu unserem Schlafplatz fahren und dann kochen und ins Bett.

Wir wollten eigentlich den ganzen Winter schon mal zum Wintercampen gehen, doch kam es wie immer aus irgendwelchen Gründen nicht dazu. Heute sollte es aber soweit kommen. Die Temperaturen waren nicht so eisig … und wir hatten ja noch die Flasche Glühwein.

Doch da war ja noch die Sache mit dem einen Streichholz.

Wir hatten unseren Spirituskocher, die Gaslaterne und unsere Kochkiste dieses Jahr noch nicht ganz so gut organisiert. Es gab leider kein Feuerzeug mehr in unserer Ausrüstung. Doch es gab ein einziges Streichholz das in einer zerdrückten Streichholzschachtel am Grunde der Kochkiste auf uns wartete. Und wie gesagt, zwei Feuerstellen, die bedient werden mussten. Das ganze Gezündel fand im Auto statt und nachdem dieses kleine hoffnungsbringende längliche Stückchen Holz sich tatsächlich entzündet hatte ohne dass der feucht-aufgeweichte Zündkopf sich ohne Zündung von seinem hölzernen Brennelement entfernt hatte, wurde erst mal ein mit Spiritus getränktes Papier angesteckt. Mit dem wurde dann der Kocher gestartet und das Hölzchen wurde in einem Zuge in die Laterne geschoben; da war sogar noch was Streichholz übrig!!! Sportlich wurde es nochmals als wir den Kocher „nachtanken“ mussten. Die leicht brennbare Flüssigkeit in den brennenden Kocher zu schütten, bedarf einer gewissen Abgebrühtheit, macht aber in der Dunkelheit sehr schöne Lichtspiele. Kaum hatten wir unseren Glühwein getrunken, verschwanden wir auch schon in unserem „Schlafwagen“ und haben uns solange es ging in unseren Schlafsäcken verkrochen. Der immer stärker werdende Regen machte uns das Aufstehen auch nicht gerade leichter. Obwohl unsere nassen Paddelklamotten nicht zu einem Eisblock gefroren waren, wollten wir lieber ins Thermalbad gehen, als noch einmal aufs Wasser.

Und das nächste mal haben wir mit aller Sicherheit Fahrräder und Feuerzeuge mit dabei.

Kuckst Du…

Schussen3 – MyVideo

45° Differenz – Skitour auf die Rohnenspitze

Zur ersten Skitour in diesem Jahr trafen sich zu guter letzt Günter Benninger und Thomas Lang – ausgemacht war ausgemacht. Um 7:00 Uhr ging es vom Treffpunkt  UKF-Parkplatz die übliche Normalroute auf der A7 ins Tannheimer Tal. Bei strahlendem Sonnenschein und besten Schneebedingungen blieben als Unbekannte nur die Rohnenspitze und die 45° Temperaturdifferenz – zwischen Innenraum des Autos und den Umgebungsbedingungen.

Den Materialtest haben wir Günter und Thomas besser bestanden als erwartet, allerdings haben wir hinsichtlich Material ein paar wesentliche Details aufgefrischen und lernen dürfen. Nachdem bei Thomas nach den ersten 500 m die kleinen Eiskristalle dafür sorgten, dass die Felle absolut Null Haftung mit den Ski an diesem Tag eingingen, opferte Günter seine beiden Teller an den Stöcken den tiefen Temperaturen. Für diese war an diesem Tag die Komfortzone deutlich unterschritten. Skistöcke ohne Teller sind zum Skitouren gehen sozusagen keine Stütze mehr.

Mit Leihski und Fellen von Sport Müller und gemischten Skistock-Equipment sind wir bei besten Bedingungen “direttissima” bis kurz unter den Gipfel, als noch ein Paar Felle nicht davonschwommen – aber so ähnlich. Der krönende Abschluss, nach einer Tiefschneeabfahrt durch die Nordflanke der Rohnenspitze, war ein heißer Kaffee auf der Sonnenterrasse an den Talstation des Rohnenlifts.

Erholungswert Höchstnote. Nachahmung und Widerholung empfohlen :-)

 

Deutsch-französische Tandemsprachkurse „Sport und Sprache“

Deutsch-französische Tandemsprachkurse „Sport und Sprache“
Ausschreibung 2012 – Anmeldung bis 31. März 2012

Die Deutsche Sportjugend (dsj) organisiert mit Unterstützung des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) und in Kooperation mit dem Französischen Olympischen Sportbund (CNOSF) einen deutsch-französischen Tandem-Sprachkurs, kombiniert mit vielfältigen Sportaktivitäten.

Bis zum 31. März 2012 haben Vereinsmitglieder im Alter von 14 bis 16 Jahren (Jahrgänge 1996-1998), die Grundkenntnisse in Französisch haben, die Möglichkeit, sich für den Kurs anzumelden. Der Kurs dauert zwei Wochen und findet je zur Hälfte in Deutschland und in Frankreich statt.

Vormittags findet der Sprachkurs in der Tandem-Methode statt. Deutsche und Franzosen/Französinnen arbeiten zusammen und sind somit abwechselnd Lehrende und Lernende. Insbesondere die kommunikativen Fähigkeiten werden auf diese Weise intensiv geschult. Nachmittags stehen vielfältige Sportaktivitäten, aber auch Ausflüge auf dem Programm.

Die Teilnahmegebühr liegt bei 360,- Euro und beinhalten An- und Abreise, Unterkunft mit Vollpension, den Sprachkurs und das sportliche Freizeitprogramm.

Der diesjährige Kurs findet vom 15. bis 29. Juli 2012 in Saint Malo (Bretagne) und Hinsbeck (bei Mönchengladbach) statt.

Weitere Kurse werden voraussichtlich – auch für andere Altersgruppen und zu anderen Daten – von verschiedenen Mitgliedsorganisationen der dsj angeboten. Ausschreibungen werden in Kürze auf der Seite www.dsj-frankreichaustausch.de veröffentlicht.

Weitere Informationen und Anmeldeformulare: www.dsj-frankreichaustausch.de

Vortrag Holzleisten Kanubau

Stefan Krauß, Hersteller von Holzkanus und nebenbei Schreiner aus Rudersberg, führt in einem Vortrag in die Geheimnisse des Baus von Holzleistenkanus ein. Mit dem richtigen Bauplan, Materialien und Werkzeugen und Tipps vom Experten lässt sich dies auch im Eigenbau bewerkstelligen. An einem mitgebrachten Boot lassen sich die Details und Kniffe direkt erläutern.

www.kanubau-krauss.de

Ort Vereinsheim der Ulmer Kanufahrer “am Kiesbänkle”
Lage Jahnufer 50, 89231 Neu-Ulm (Neu-Ulmer Donauufer unterhalb der Eisenbahnbrücke, Parkplatz am Edwin Scharff Haus)
Beginn 18:00 Uhr
Unkostenbeitrag 2 €